Tonköpfe








 

 

 

Zu dem Berufsfeld 3D-Designer gehört nicht nur das Arbeiten an 3D Programmen,

sondern auch das Modellieren von Figuren und Formen mit Ton.



Wir hatten ca. 12 Stunden Zeit um den Kopf unseres Mitschülers mit Ton zu modellieren.

Wir konnten nicht die ganze Zeit aktiv modellieren, da wir gleichzeitig auch Modell für

Mitschülerinnen und Mitschüler waren und so mussten wir ab und an stillsitzen, damit

der Modellierer seinen Tonkopf mit uns vergleichen und abmessen konnte.

Wichtig beim Abmessen ist es, das gesamte Gesicht immer wieder und mit kritischem Auge zu

kontrollieren. Wenn man zu früh mit der Ausarbeitung eines Details, z.B. der Nase beginnt.

könnte das umsonst gewesen sein, wenn die ganze Gesichtform noch nicht stimmt.

Erst wenn diese Form stimmt, können die einzelnen Partien wie Augen, Mund und Nase

ausgearbeitet werden.



Das Tonmodell muss über die Tage feucht gehalten werden. Am besten klappt

dies mit nassen Handtüchern und einer Plastikabdeckung. Wichtig ist es, den

Kopf nicht luftdicht zu verschließen, da sich Schimmel auf den nassen Stellen

am Ton bilden kann.  Der Ton muss am Ende kontrolliert getrocknet werden,

damit beim Austrocknen keine Risse entstehen.Das Modellieren des Tonkopfes

hat uns dabei geholfen, die Formen und Konturen des menschlichen Kopfes und

Gesichts besser zu erfassen. Durch die genaue Beobachtung der Mitschülerinnen

und Mitschüler ist uns der Verlauf der Muskeln und Sehnen und die Verteilung

des Fettgewebes deutlich geworden, um Proportionen besser wiedergeben zu können.








Author: g.helmreich
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