Ich habe mal wieder Lust ein paar Tutorials für das Programm Maya zu erstellen. Gleichzeitig ist mir der Gedanke gekommen für den 22.01.2011 ein Video zu veröffentlichen, das dann zum Tag der offenen Tür in der BEST-Sabel Designschule in der Lindenstraße 42 in 12555 Berlin zu sehen ist. Bei diesem Projekt geht es mir darum meine Arbeitsschritte zu erläutern, die zu einem kurzen Animationsfilm führen. Hier möchte ich alle selbst erlernten Arbeitsstufen zeigen. Das heisst: es geht auch anders. Ich hoffe der Leser kann viel von diesen Tutorials lernen und somit sich selbst bei der Erstellung einer Animation testen. Da bis zum 22.01.2011 noch etliche Tests und Klausuren geschrieben werden und Unterrichtsstoff vermittelt wird, könnte es passieren, dass ich bis zum Stichtag dieses Projekt nicht fertigstellen kann. Ich werde aber das Projekt dennoch beenden. Es lohnt sich also immer mal wieder diesen Beitrag aufzurufen, wenn Interesse besteht.
1. Ideensammlung


Am Anfang steht immer eine Idee. Um diese zu bekommen gibt es verschiedene Ansätze. Ideen ziehe ich aus meinem Umfeld, indem ich mich von Bildern, Filmen oder Gegenständen inspirieren lasse. Ich suche mir interessante Details, um Neues zu erschaffen. In diesem Fall sollte es sich um ein simples Objekt handeln, das die Hauptrolle in diesem Film bekommt. Der Zeitrahmen ist begrenzt. Eine kleine Geschichte ist gefragt, die ich Ihnen in wenigen Tutorials aufzeigen kann, ohne sie mit zu vielen Informationen zu verwirren. Ich habe in der Zeitschrift Digital Production DP Workshop Sonderausgabe 2008 eine Produktions-Maschine entdeckt. Und als erstes ist mir aufgefallen, dass sie ein Abbild einer lebendigen Figur verkörpert. Und da war sie: die Idee. Ein Film über eine Produktions-Maschine, die gerne etwas anderes tun würde.
2. Skizze
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3. Storyboard
Die Handlung eines Films ist das Wichtigste. Um einen spannenden Film, egal wie kurz er auch ist, zu produzieren, benötigt man mindestens einen oder sogar mehrere Spannungsbögen. Ein Spannungsbogen ist ein Richtungswechsel in einem Film.
z.B.: Eine Person möchte von A nach B fahren (Das ist eine normale Handlung).
Aber er verpasst den letzten Zug, der nach B fährt, um rechtzeitig anzukommen muss er jetzt eine Mitfahrgelegenheit suchen (Der Spannungsbogen). Dieser Bogen endet immer mit Sieg oder Niederlage. Je mehr solcher Spannungsbögen man in einem Film einbindet, desto interessanter und aufregender wird er. Aber Vorsicht: Nicht die Haupthandlung aus den Augen verlieren!
Um dies zu vermeiden gibt es eine goldene Regel. Wenn man einen Film nur mit einem Satz erklären kann (z.B. Ein Roboter reist in die Vergangenheit, um die Zukunft zu ändern = Terminator), dann ist es eine richtige Handlung und man kann immer auf diesen Satz zurückgreifen, wenn man eine Schreibblockade hat.
Eine Story kann schon vieles über den Film verraten. z.B. den Charakter, die Stimmung, den Ort, das Wetter und die Gefühle. Normalerweise bekommt jeder Schauspieler ein Script, damit er sich auf seine Rolle vorbereiten und den Text einstudieren kann, was ich nicht benötige.
Ich entwickelte eine Handlung mit Spannungsbögen.
- Story = “Eine Produktionsmaschine, die aus ihrem Alltag entfliehen möchte”
- Handlung = “Aus der Fabrik gehen”
- Bogen = “Die verschlossene Tür”
Jetzt sollte ich die Geschichte schreiben. Aber darauf verzichte ich jetzt, da dieser Kurzfilm nur ca. 2 bis 3 Minuten geht. Auch den Dialog lasse ich weg, denn ich versuche nur mit Mimik, Gestik und Musik die Geschichte darzustellen. Ich verarbeite die Geschichte in dem Storyboard, von hier aus kann ich schon festlegen wo die Kamera stehen oder was mein Schauspieler spielen soll. In welcher Szene welche Bewegungen geschehen und eventuell welche Objekte ich für den Film brauche.
Ich habe mal die ersten 6 Seiten meines Storyboards zur Verfügung gestellt. Nicht wundern, dass die Bilder so dreckig aussehen, ich verwende die Rückseiten von gebrauchtem Papier, um die Umwelt ein bisschen zu entlasten.
1 Tutorial = Hilfe für Übersicht
2 Tutorial = Schraube erstellen
3 Tutorial = Holzkiste Modellieren
4 Tutorial = Tür mit Türrahmen ausrichten
5 Tutorial =Lüftungsschacht formen
6 Tutorial = Produktions Maschine Konstruieren
7 Tutorial = Hinweis für Bewegungen
5. Bewegung, Licht und Rendern
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3 Tutorial = Licht und Schatten
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6. Schnitt, Sound und Musik
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Nachdem alle Szenen mit den Bewegungsabläufen gerendert wurden, verwendete ich ein Video-Schnitt-Programm. |
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Ich füge jede Szene in das Schnittprogramm ein. |
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FX sind Geräusche, die der Darsteller bei seinen Tätigkeiten erzeugt und unmittelbar in seiner Nähe geschehen. |
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Die Hintergrundgeräusche sind, wie der Name schon sagt, |
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Filme werden von Musik begleitet und getragen. |
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TIP: Ein Film wirkt professioneller wenn er einen Vor- und Abspann mit der Auflistung der Darsteller, Künstler, Titel usw. hat.
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Bei Fragen oder Interesse kontaktiert mich unter : pj-king@gmx.de
oder besucht mich auf www.two-cent.de











